Gastroenterologie up2date 2011; 7(2): 78-81
DOI: 10.1055/s-0030-1256461
Klinisch-pathologische Konferenz

© Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York

Uveitis anterior als Erstmanifestation eines Morbus Crohn

Antonia  Pfretschner1 , Beate  Langner-Wegscheider2 , Christoph  Högenauer3 , Cord  Langner1
  • 1Institut für Pathologie, Medizinische Universität Graz, Österreich
  • 2Universitäts-Augenklinik, Medizinische Universität Graz, Österreich
  • 3Universitätsklinik für Innere Medizin, Klinische Abt. für Gastroenterologie und Hepatologie, Medizinische Universität Graz, Österreich
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Publication Date:
21 June 2011 (online)

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Einleitung

Extraintestinale Manifestationen bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) sind Erkrankungen außerhalb des Gastrointestinaltrakts, bei denen aufgrund klinischer Assoziation oder pathogenetischer Mechanismen ein Zusammenhang mit der entzündlichen Darmerkrankung besteht oder vermutet werden muss. In erster Linie ist hierbei an Gelenk- und Hautmanifestationen sowie an Manifestationen an Leber, Gallenwegen und Augen zu denken [1] [2]. Während einige extraintestinale Manifestationen vorwiegend im Rahmen von Schüben des Morbus Crohn auftreten (z. B. Erythema nodosum), sind andere weitgehend unabhängig vom Verlauf der Grunderkrankung (z. B. Typ-II-Arthritis). Selten einmal geht die Diagnose der extraintestinalen Manifestation der Diagnose der chronisch entzündlichen Darmerkrankung voraus [3].

Literatur

Univ. Doz. Dr. med. Cord Langner

Institut für Pathologie
Medizinische Universität Graz

Auenbruggerplatz 25
A-8036 Graz

Email: cord.langner@medunigraz.at